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Stoma-Produkte

Hier finden Sie grundlegende Informationen zur Verordnung von Stoma-Produkten.

Stoma-Säckchen_Quelle:225138465_stock.adobe.com

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Erstversorgung

  • Diese erfolgt durch die operative Abteilung, welche das Stoma angelegt hat.
    Es werden die passenden Produkte und Mengen, sowie bei medizinischer Notwendigkeit auch Zusatzprodukte, verordnet.

  • In der Einheilungsphase wird üblicher Weise nur ein Monatsbedarf verordnet, da sich aufgrund von Veränderungen auch die Notwendigkeit ergibt, die Produkte an die Versorgung neu anzupassen.

  • Nach erfolgter Einheilungsphase, wenn die definitive Versorgung feststeht, werden die Patienten/Angehörigen und in der Regel die Hausärztin/der Hausarzt schriftlich (Entlassungsdokumentation der Krankenanstalt) über die Weiterverordnung informiert.
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Folgeversorgung

  • Ist eine stabile Versorgung mit Stoma-Produkten gewährleistet, wird aufgrund der von der Stoma-Ambulanz erstellten Patientendokumentation die Folgeverordnung i.d.R. durch die Hausärztin/den Hausarzt ausgestellt.

  • Sie finden die Vorlage „Verordnung Heilbehelfe/Hilfsmittel“ in der Arzt-Software.

  • Bitte geben Sie auf der Verordnung die Stoma-Art (Ileo-, Colo-, Urostoma) im Feld "Diagnose“ an.


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Zusatzinformation für Ihre Patientinnen und Patienten


Sollten bei der Versorgung oder bei der Anwendung Probleme auftreten, können sich die Patienten direkt an spezialisierte Stoma-Beraterinnen und /-Berater wenden.


Das sind die Stoma-Abteilungen in den Krankenhäusern oder der Verein "Kontinenz-Stoma-Beratung Österreich“. Eventuell kann eine Produktumstellung Komplikationen verhindern.


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linkBeispiele zur Verordnung von Stoma-Produkten